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Autor Thema: Ersteindrücke zum FM 15  (Gelesen 159333 mal)

White

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #220 am: 30.Oktober 2014, 16:29:09 »

"If the same match plays over and over the same, it could have been something in the build-up which has caused a knock-on (say fundamental complacency) which can be difficult to flip around. The Inter match for example, if you've won the last 4 of 5 and in every game praised them post-match, they may be under the impression all they need to do against Sassuolo is show up. Obviously you 'replay' the match, but the players always enter the match with the same mentality. The team talk at this stage will only have a very slight effect so can't counter-balance the complacency. "

Im FM gibt es also eine für meine Begriffe recht unrealistische Logik nach der ein Team nach einer Serie von 4-5 Siegen einfach so einbricht OHNE das der Spieler großen Einfluss nehmen kann. Warum ist das so? Weil wir kein richtiges Feedback von den Spielern bekommen. Wenn dies soo entscheidend ist sollten wir eine Anzeige dafür haben. "Moral hoch = alles gut" scheint ja nicht zu stimmen.
Ein richtiger Trainer kann die mentale Stärke seiner Spieler natürlich gut einschätzen weil er sie jeden Tag sieht.
Ich glaube da hat jemand die englische Aussage nicht richtig verstanden.
Dort steht nix von einer Logik, die Serien reißen lässt, sondern etwas von falscher Kommunikation mit dem Team, was dazu führt, dass die Ausgangslage für das eigene Team miserabel ist, und daher auch "Neuladen" oft ähnliche Ergebnisse bringt, weil man das nciht so einfach reparieren kann, da das Team furchthar selbstzufrieden ist.
Das war übrigens schon in den Vorgängern so, nur weniger ausgeprägt, wenn es im 15er für manche so ein großes Problem ist.
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KI-Guardiola

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #221 am: 30.Oktober 2014, 18:01:27 »

Im FM gibt es also eine für meine Begriffe recht unrealistische Logik nach der ein Team nach einer Serie von 4-5 Siegen einfach so einbricht OHNE das der Spieler großen Einfluss nehmen kann. Warum ist das so? Weil wir kein richtiges Feedback von den Spielern bekommen. Wenn dies soo entscheidend ist sollten wir eine Anzeige dafür haben. "Moral hoch = alles gut" scheint ja nicht zu stimmen.
Ein richtiger Trainer kann die mentale Stärke seiner Spieler natürlich gut einschätzen weil er sie jeden Tag sieht.


Alleine die Tatsache, das einige alles auf die Moral schieben, zeigt, dass das Spiel (aber nicht erst seit dieser Version) mehr Feedback in Sachen Spielermotivation vertragen könnte. Denn neben der Moral, die natürlich nach Siegesserien in der Regel super ist, gibt es noch eine zweite Ebene, die allerdings keinen expliziten Balken oder eine Infografik hat: Spieler können wie hier auch schon erwähnt überheblich werden, oder demotiviert. Allerdings ist man aus meiner Sicht auch da extrem gut beraten, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass es entgegen der im Nachhinein zu fast jedem Spiel herrlich schlüssig klingenden Spielanalysen im Fußball viele verschiedene Faktoren gibt und er wie erwähnt ein Sport bleibt, in dem Schlüsselszenen über die extrem wenigen Tore entscheiden; auch die Taktik ist nur eine davon, die Spielerqualität ist bestimmt die größte, und auch die Ansprachen im FM werden gerne etwas überbewertet, imho. Im Fernsehen mag es immer herrlich simpel klingen, wenn Scholli und Co. teilweise ganze Spiele auf ein "fehlendes Erfolgserlebnis" runterbrechen, und der Doppelpass bestimmt bald "endlich" mal wieder verlierende Bayern auf definitiv "satte/unkonzentrierte/überhebliche Spieler" zurückführt.

Dass generelles Loben bei Halbzeitführung fast zwangsweise zum Abschalten in der zweiten HZ führt, ist etwas, das SI selbst gerne jederzeit verneinen würden. Zum einen sind die Ansprachen kontextabhängig, heißt Loben wenn Bayern zuhause 3:0 gegen Bremen führt ist nicht dasselbe wie Loben wenn Paderborn zur Pause 1:0 in München führt. Zum anderen halten die Ansprachen ca. eine Viertelstunde vor, dann übernehmen in der Regel die Spielereignisse (offiziell). Die teilweise Paranoia gegen diese Option ist unbegründet, das ist offiziell, sonst würde sie gar nicht angeboten. Trotzdem sind sie eines der Instrumente, mit denen man vor Überheblichkeit nach langen Serien ohne Niederlage warnen kann; und im Assi-Feedback vor dem Spiel (ich glaube auch nachher), wird eventuell langsam auftauchende "complacency" dann auch angezeigt. Dazu wechseln Ereignisse während einees laufenden Spiels (Tore, Gegentoure, Fouls) die Motivation von Spielern (siehe Feedback Körpersprache). Ich hatte schon Gegner oder zumindest Spieler, die waren nach einem 0:3 richtig angestachelt (das Normale ist natürlich das Umgekehrte). Und selbst wenn man dann im Folgematch 0:1 beim Abstiegskandidaten verliert, hat das nicht zwingend was mit Überheblichkeit zu tun; Fußball ist wie erwähnt wegen der wenigen Tore ein Spiel der feinen Unterschiede und Momente, die entscheiden, wer als Sieger vom Platz geht und wer nicht. Und die Berechnung geht Spiele nicht anders als Fifa chronologisch durch, Ball für Ball.

Die Balance solcher Geschichten ist immer diskutabel, nicht nur, weil auch der Einfluss aller Faktoren im echten Fußball umstritten ist. Ich erinnere mich noch an eine 2012er-Managerstory, in der ein Spieler in Ungarn dokumentierte, wie "unmotiviert" die Weltklasseclubs mit ihren Spielern in der CL teilweise gegen ihn antraten. Die Club-Reputation, die mit beeinflusst, ob Überheblichkeit auftreten kann oder nicht, war trotz wirklich guter, konkurrenzfähiger Spieler beim Ungarn-Club noch sehr niedrig, folglich traten Teams wie Real Madrid nicht ganz so fokussiert an wie gegen meinetwegen Barcelona. Man kann davon ausgehen, dass die Motivation direkt etwas die Attribute beeinflusst, ähnlich wie bei der Spielvorbereitung, ohne sie jetzt komplett zu verändern. Angeblich in der letzten Vierstelstunde nicht zu verteidigende KI-Teams gab es dazu schon um den 2008er rum und waren mit darauf zurückzuführen, dass die KI früher sehr simpel gestrickt war: Sie stellte bei Rückstand kurz vor Schluss immer auf 4-2-4 um, das war sozusagen ihre Standard-Brechstangentaktik für alles, was einige nicht zu verteidigen wussten. Allerdings ist das kein Scripting, Scripting bedeutet zum Beispiel: Wenn Team A in der HZ führt und B macht, dann passiert definitiv C. Dass sich SI dagegen wehren, ist denke ich verständlich, siehe oben; dazu würde es das Verständnis des Spiels erschweren, und solche "Anschuldigungen" verbreiten sich eben rasend, weil sie die einfache Lösung sind und sich verlockend anhören, ohne dass der "Ankläger" sie überhaupt beweisen muss (siehe Steam-Forum). Übrigens: Auch der Einfluss des Managers ist, insgesamt, eingeschränkt. Das ist die Frustration des Spiels, wer trotzdem auf Mourinho ("I am the special one") statt auf Pep ("Meine Spieler sind super super super") machen will, kann das gerne tun. Kann ja jeder mal zum Start seiner aktuellen Saison speichern, sie selbst zu Ende spielen, dann noch mal neuladen und den Assistenten komplett übernehmen lassen (Urlaub), um zu sehen, was so passiert.  :)
« Letzte Änderung: 30.Oktober 2014, 18:42:06 von Svenc »
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Knoetsch

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #222 am: 30.Oktober 2014, 18:05:35 »

Jetzt habe ich auch den Grund dafür warum mein Atletico innerhalb von 20 Minuten ein 4:0 gegen Genua verspielt hat. Zuvor hatten wir schon Real usw. Geputzt.

Werde jetzt mal vorsichtiger mit dem Loben sein.
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plzma

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #223 am: 30.Oktober 2014, 18:22:25 »

Im FM gibt es also eine für meine Begriffe recht unrealistische Logik nach der ein Team nach einer Serie von 4-5 Siegen einfach so einbricht OHNE das der Spieler großen Einfluss nehmen kann. Warum ist das so? Weil wir kein richtiges Feedback von den Spielern bekommen. Wenn dies soo entscheidend ist sollten wir eine Anzeige dafür haben. "Moral hoch = alles gut" scheint ja nicht zu stimmen.
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Kurz zum Rest: Meine Worte waren spezifisch an plzme gerichtet, weil er nicht auf meine Feststellungen davor eingegangen ist, entsprechend übertrieben war das formuliert.

Du hast recht, das eine Serie reißt, aber ich garantier dir, das dort nichts gescriptet ist sondern du den den Grund nicht immer einfach erkennst. Insbesondere bei hoher Moral: Wenn du deinen Torschützen jedes mal zu tote lobst ist er halt übermotiviert - da kann ja alles passieren.

Es gab mal eine schöne W/D/L Statisik für Trainer - denn auch in der Realität gewinnt ein Team nicht immer überall und alles. Das vergisst man auch hier mal ab und an...

Wo ich dir ohne Frage recht gebe: Der ME fehlt Finetuning (und es gibt Bugs). Aber ich denke hier wird nicht über den Tellerrand gekuckt und irgend ein Feindbild aufgebaut was gar nicht da ist. Und kein Finetuning und kein Bug berechtigt jemanden zu behaupten, es sei gesrcriptet.

Auf welche Feststellungen soll ich denn eingehen? Ich habe zum Beispiel meinen Wingern support Rollen verpasst, auf halblinks nen Anchor aufgestellt und mir defensivstarke AVs besorgt, die ich mit stay wider ausgestattet habe. Wüsste dann nicht was ich sonst noch machen soll, wenn in einem ansonsten vom Verlauf guten Spiel auf einmal der gegnerische Winger, den ich mit always close down versehen habe vollkommen frei auf dem Flügel auftaucht, während besagter LV (übrigens mit marks opponents more tightly ppm) und LDM im Strafraum zusammen mit dem Rest meiner Defensive beim Stürmer meines Gegners stehen, es dann aber 3-5 Leute nicht schaffen diesen aus dem Spiel zu nehmen und der dann ne Flanke einschiebt.
Oder welche Taktikanweisung soll ich deiner Meinung nach probieren, damit meine Verteidiger und Keeper nicht regelmäßig Flanken ins eigene Tor boxen?

Ob das jetzt scripting ist oder allgemeine Schwächen in der ME kann ich nicht sagen. Ich weiß aber auch nicht, wieso Du anprangerst, dass Leute über ihren Tellerrand schauen sollen und dann im gleichen Post sowas wie scripting kategorisch ausschließt.
« Letzte Änderung: 30.Oktober 2014, 18:25:53 von plzma »
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Der Baske

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #224 am: 30.Oktober 2014, 18:41:01 »

Alleine die Tatsache, das einige alles auf die Moral schieben, zeigt, dass das Spiel (aber nicht erst seit dieser Version) mehr Feedback in Sachen Spielermotivation vertragen könnte. Denn neben der Moral, die natürlich nach Siegesserien in der Regel super ist, gibt es noch eine zweite Ebene, die allerdings keinen expliziten Balken oder eine Infografik hat: Spieler können wie hier auch schon erwähnt überheblich werden, oder demotiviert. Allerdings ist man aus meiner Sicht auch da extrem gut beraten, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass es entgegen der im Nachhinein zu fast jedem Spiel herrlich schlüssig klingenden Spielanalysen im Fußball viele verschiedene Faktoren gibt und er wie erwähnt ein Sport bleibt, in dem Schlüsselszenen über die extrem wenigen Tore entscheiden; auch die Taktik ist nur eine davon, die Spielerqualität ist bestimmt die größte, und auch die Ansprachen im FM werden gerne etwas überbewertet, imho. Im Fernsehen mag es immer herrlich simpel klingen, wenn Scholli und Co. teilweise ganze Spiele auf ein "fehlendes Erfolgserlebnis" runterbrechen, und der Doppelpass bestimmt bald "endlich" mal wieder verlierende Bayern auf definitiv "satte/unkonzentrierte/überhebliche Spieler" zurückführt.

Dass generelles Loben bei Halbzeitführung fast zwangsweise zum Abschalten in der zweiten HZ führt, ist etwas, das SI selbst gerne jederzeit verneinen würden. Zum einen sind die Ansprachen kontextabhängig, heißt Loben wenn Bayern zuhause 3:0 gegen Bremen führt ist nicht dasselbe wie Loben wenn Paderborn zur Pause 1:0 in München führt. Zum anderen halten die Ansprachen ca. eine Viertelstunde vor, dann übernehmen in der Regel die Spielereignisse (offiziell). Die teilweise Paranoia gegen diese Option ist unbegründet, das ist offiziell, sonst würde sie gar nicht angeboten. Trotzdem sind sie eines der Instrumente, mit denen man vor Überheblichkeit nach langen Serien ohne Niederlage warnen kann; und im Assi-Feedback vor dem Spiel (ich glaube auch nachher), wird eventuell langsam auftauchende "complacency" dann auch angezeigt. Dazu wechseln Ereignisse während einees laufenden Spiels (Tore, Gegentoure, Fouls) die Motivation von Spielern (siehe Feedback Körpersprache). Ich hatte schon Gegner oder zumindest Spieler, die waren nach einem 0:3 richtig angestachelt (das Normale ist natürlich das Umgekehrte). Und selbst wenn man dann im Folgematch 0:1 beim Abstiegskandidaten verliert, hat das nicht zwingend was mit Überheblichkeit zu tun; Fußball ist wie erwähnt wegen der wenigen Tore ein Spiel der feinen Unterschiede und Momente, die entscheiden, wer als Sieger vom Platz geht und wer nicht. Und die Berechnung geht Spiele nicht anders als Fifa chronologisch durch, Ball für Ball.

Die Balance solcher Geschichten ist immer diskutabel, nicht nur, weil auch der Einfluss aller Faktoren im echten Fußball umstritten ist. Ich erinnere mich noch an eine 2012er-Managerstory, in der ein Spieler in Ungarn dokumentierte, wie "unmotiviert" die Weltklasseclubs mit ihren Spielern in der CL teilweise gegen ihn antraten. Die Club-Reputation, die mit beeinflusst, ob Überheblichkeit auftreten kann oder nicht, war trotz wirklich guter, konkurrenzfähiger Spieler beim Ungarn-Club noch sehr niedrig, folglich traten Teams wie Real Madrid nicht ganz so fokussiert an wie gegen meinetwegen Barcelona. Man kann davon ausgehen, dass die Motivation direkt etwas die Attribute beeinflusst, ähnlich wie bei der Spielvorbereitung, ohne sie jetzt komplett zu verändern. Angeblich in der letzten Vierstelstunde nicht zu verteidigende KI-Teams gab es dazu schon um den 2008er rum und waren mit darauf zurückzuführen, dass die KI früher sehr simpel gestrickt war: Sie stellte bei Rückstand kurz vor Schluss immer auf 4-2-4 um, das war sozusagen ihre Standard-Brechstangentaktik für alles, was einige nicht zu verteidigen wussten. Allerdings ist das kein Scripting, Scripting bedeutet zum Beispiel: Wenn Team A in der HZ führt und B macht, dann passiert definitiv C. Dass sich SI dagegen wehren, ist denke ich verständlich. Übrigens: Auch der Einfluss des Managers ist, insgesamt, eingeschränkt. Kann ja jeder mal zum Start seiner aktuellen Saison speichern, sie selbst zu Ende spielen, dann noch mal neuladen und den Assistenten komplett übernehmen lassen (Urlaub), um zu sehen, was so passiert.  :)



Zum ersten fettgedruckten:

Ich habe zahllose Gegenbeispiele, gerade im Onlinesave. Mit meist geringerer Qualität (auf den einzelnen Positionen), kommen trotzdem gute Ergebnisse heraus.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass 2-3 'besondere' Spieler den Unterschied schon eher ausmachen können, als jemand der einfach mal 4 Sterne CA hat.

Zum zweiten fettgedruckten:

Da hast du recht, man kann es nicht verallgemeinern. Ich lobe Spieler bei Führung IMMER! Wenn der Gegner ein kleinerer ist, dann füge ich bei knapper Führung noch ein 'ihr habt aber immer noch Luft nach oben' an. Den negativen Aspekt nach dem Loben kann ich so nicht bestätigen. Einbrüche beobachte ich da in einem von vllt Fünfzig Fällen.

Zum dritten fettgedruckten:

Der Einfluss des echten Managers wird meines Erachtens nach massiv unterschätzt. Wir haben es häufig im onlinesave, dass Kaliumchlorid z.B. nach 30 Minuten ein prima Spiel seiner Truppe hat und am Ende verlieren sie noch, wenn seine Verbindung zusammenbricht und der Co übernimmt.
Ich selbst stelle im Spiel zwar nicht die Formation um, aber sehr häufig die Instruktionen und Duties. Damit fahre ich exzellent und hab schon viele Erfolge mit schwächeren oder Mittelklasseclubs eingefahren.
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karenin

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #225 am: 30.Oktober 2014, 18:44:24 »

@plzma
Du hast einerseits extreme Einstellungen verwendet, und der Gegner kam in 90 Minuten bestimmt nicht nur einmal durch. (Aus dem Spiel nehmen ist relativ. Reus ist auch immer aus dem Spiel, es sei denn er macht ein Tor...)

Pressen heißt nicht das er dem auf dem Fuß klebt. Genauso kann das Enge decken schief gehen (speziell wenn es sich um einen sehr schnellen Winger handelte). Dazu sind die Zuordnungen und Pressing Anlaufen im 15er extrem von der Rolle abhängig, ich hab zb meinen oft genutzten BWM geopfert, weil der dafür gesorgt hat, dass der AM zu früh nicht mehr presst (da der BWM übernimmt).

Also ja, deine "Bugs" sind schlicht Fehler von dir. Oder aber, deine Spieler setzen die einfach kacke um? Wieso soll alles ein Fehler der ME sein?
Ich hab zb auf die fehlende DW Rolle im AM geschimpft, dabei aber die Mittelfeldrollen (Wide Midfielder) noch gar nicht ausprobiert gehabt. Die tut genau das was ich will. Probier also erstmal rum. Evtl hing dein System so oder so am seidenen Faden, und nur ein in hochform befindlicher Spieler hat es gerettet. Nun ist der ausser Form und es stimmt nix mehr in der Zuordnung und beim verschieben.
« Letzte Änderung: 30.Oktober 2014, 18:47:07 von karenin »
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KI-Guardiola

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #226 am: 30.Oktober 2014, 18:48:20 »

Der Einfluss des echten Managers wird meines Erachtens nach massiv unterschätzt. Wir haben es häufig im onlinesave, dass Kaliumchlorid z.B. nach 30 Minuten ein prima Spiel seiner Truppe hat und am Ende verlieren sie noch, wenn seine Verbindung zusammenbricht und der Co übernimmt.
Ich selbst stelle im Spiel zwar nicht die Formation um, aber sehr häufig die Instruktionen und Duties. Damit fahre ich exzellent und hab schon viele Erfolge mit schwächeren oder Mittelklasseclubs eingefahren.

Ist halt ein Spiel, aber meine Erfahrung mit den Co's ist, wohlgemerkt über eine komplette Saison und deren Punktausbeute bezogen (ich habe weniger Zweifel, dass unterschiedliche Manager unterschiedliche Entscheidungen während der Spiele treffen, die auch mal den Unterschied machen können): die erfüllen meist mindestens die Erwartungen, selbst wenn man nix macht, und Swansea auf Europa-Kurs bringen können sie genauso wie mit Abstiegskandidaten im oberen Tabellendrittel landen (können natürlich auch scheitern, aber das tun Spieler auch). Vielleicht kein Wunder, denn sie haben die gleiche "Grundschulung" wie alle KI-Manager, wenn auch nicht alle gleiche Vorlieben für Formationen, etc. Saugute Leselektüre: http://www.amazon.de/Soccernomics-Simon-Kuper/dp/0007457847 :) Ich wollte damit jetzt auch nicht sagen, dass jemand einfach alles sein lassen soll, denn dann wäre das Spiel sinnlos (und das ist es nicht; man hat einen erheblichen Einfluss auch auf Spielstile und einiges mehr, und menschliche Spieler können Taktiken anwenden, die im echten Fußball auf gewissem Niveau wegen Fachschulung wohl niemand nutzen würde; und manche Spieler übertreffen die Erwartungen mit ihren Teams sogar jede einzelne Saison).

Was ich aber eigentlich anregen wollte, im Grunde mit dem ganzen Post: die definitive Ursache für ein Gegentor, auch nur eine Aktion, nicht immer bei sich selbst zu suchen (ob das jetzt Taktik, Ansprache oder sonst was ist, die alle nur beeinflussen, mal mehr, mal weniger, aber nicht kontrollieren). Das kann sehr befreiend sein. Es gibt die Spieler, ein im Vergleich zu allen Teamsportarten sehr spezielles, weil sehr torarmes Spiel, das aus seiner speziellen Art seinen Reiz bezieht; und dann gibt es den Trainer, eine gerade für jemanden wie Klopp bestimmt sehr frustrierende Erfahrung. Wenn ein Fehler passiert, ist das nicht zwingend das Anzeichen, jetzt alles komplett über den Haufen zu werfen; und auch keine Art des Spiels einem drastisch zu sagen: Bööp, Du hast Mist gemacht.


Zum zweiten fettgedruckten:

Da hast du recht, man kann es nicht verallgemeinern. Ich lobe Spieler bei Führung IMMER! Wenn der Gegner ein kleinerer ist, dann füge ich bei knapper Führung noch ein 'ihr habt aber immer noch Luft nach oben' an. Den negativen Aspekt nach dem Loben kann ich so nicht bestätigen. Einbrüche beobachte ich da in einem von vllt Fünfzig Fällen.


Geht mir ähnlich.  :) Ich erkläre mir das wie vieles an Feedback mit einem Phänomen namens kognitive Dissonanz bzw. einen Bestätigungsfehler. Man schnappt etwas auf, stellt es für sich als Wahrheit fest und verbucht jedes Mal, wenn es wieder passiert, als Bestätigung. Alle Fälle, in denen etwas nicht passiert, gelten als die berühmte "Ausnahme, die die Regel bestätigt" und werden im Kopf nicht vermerkt. Das heißt: Jeder Einbruch nach der Halbzeit wird als Bestätigung verbucht: Siehste, wusste ich eh. Die Fälle, in denen das dann nicht passiert, waren halt nur Glück oder Zufall. Dazu kommt die Natur der Highlight-Ansicht, die wir wohl fast alle meistens nutzen: Nur die Torszenen werden angezeigt, ein Großteil des Spiels, was hier immerhin die "vollen" 90 Minuten sind, wird ausgeblendet.
« Letzte Änderung: 30.Oktober 2014, 19:17:02 von Svenc »
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plzma

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #227 am: 30.Oktober 2014, 19:00:45 »

@plzma
Du hast einerseits extreme Einstellungen verwendet, und der Gegner kam in 90 Minuten bestimmt nicht nur einmal durch. (Aus dem Spiel nehmen ist relativ. Reus ist auch immer aus dem Spiel, es sei denn er macht ein Tor...)

Pressen heißt nicht das er dem auf dem Fuß klebt. Genauso kann das Enge decken schief gehen (speziell wenn es sich um einen sehr schnellen Winger handelte). Dazu sind die Zuordnungen und Pressing Anlaufen im 15er extrem von der Rolle abhängig, ich hab zb meinen oft genutzten BWM geopfert, weil der dafür gesorgt hat, dass der AM zu früh nicht mehr presst (da der BWM übernimmt).

Also ja, deine "Bugs" sind schlicht Fehler von dir. Oder aber, deine Spieler setzen die einfach kacke um? Wieso soll alles ein Fehler der ME sein?
Ich hab zb auf die fehlende DW Rolle im AM geschimpft, dabei aber die Mittelfeldrollen (Wide Midfielder) noch gar nicht ausprobiert gehabt. Die tut genau das was ich will. Probier also erstmal rum. Evtl hing dein System so oder so am seidenen Faden, und nur ein in hochform befindlicher Spieler hat es gerettet. Nun ist der ausser Form und es stimmt nix mehr in der Zuordnung und beim verschieben.



Das hier ist eines meiner standard Gegentore. Der LV mit den "zu extremen Einstellungen" chillt irgendwo im Nirgendwo, der RW vom Gegner läuft dann noch ein paar Schritte, der DM bleibt dann irgendwann stehen, der RCB bleibt im Rücken des Stürmers und der LCB macht dann während die Flanke kommt nen Schritt weg vom Stürmer oder bleibt auch kurz stehen. Der Stürmer steht dann ungefähr an der 5er Kante vollkommen frei und setzt das Ding neben den kurzen Pfosten. Variation ist, dass LCB oder TW die Flanke selbst reinhauen.
Und ja, wenn 3 high rated Spieler es regelmäßig nicht schaffen einen auf sich allein gestellten Stürmer zu decken, obwohl sie eigentlich richtig stehen, dann sehe ich das als Fehler.
Wenn mein Tor unter Dauerbeschuss steht, dann interessiert mich nicht so sehr wie die Gegentore dann letztendlich fallen, aber ein zu großer Anteil fällt aus Angriffen in Unterzahl, die normalerweise fast nie gefährlich werden dürften.
« Letzte Änderung: 30.Oktober 2014, 19:08:26 von plzma »
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Eckfahne

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #228 am: 30.Oktober 2014, 19:40:01 »

Ist halt ein Spiel, aber meine Erfahrung mit den Co's ist, wohlgemerkt über eine komplette Saison und deren Punktausbeute bezogen (ich habe weniger Zweifel, dass unterschiedliche Manager unterschiedliche Entscheidungen während der Spiele treffen, die auch mal den Unterschied machen können):

Im Prinzip wiederlegt schon das die Skripting-Hypothese...dass man in individuellem gewünschten und verschiedenem Maße Dinge an Assistenten abgeben kann...wie soll ein Skripting damit  umgehen? "Bestraft" es den menschlichen Spieler dann genauso, wenn der alles was mit dem Spieltag zu tun hat die Automatik machen lässt?
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digger198

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #229 am: 30.Oktober 2014, 21:38:10 »

"If the same match plays over and over the same, it could have been something in the build-up which has caused a knock-on (say fundamental complacency) which can be difficult to flip around. The Inter match for example, if you've won the last 4 of 5 and in every game praised them post-match, they may be under the impression all they need to do against Sassuolo is show up. Obviously you 'replay' the match, but the players always enter the match with the same mentality. The team talk at this stage will only have a very slight effect so can't counter-balance the complacency. "

Im FM gibt es also eine für meine Begriffe recht unrealistische Logik nach der ein Team nach einer Serie von 4-5 Siegen einfach so einbricht OHNE das der Spieler großen Einfluss nehmen kann. Warum ist das so? Weil wir kein richtiges Feedback von den Spielern bekommen. Wenn dies soo entscheidend ist sollten wir eine Anzeige dafür haben. "Moral hoch = alles gut" scheint ja nicht zu stimmen.
Ein richtiger Trainer kann die mentale Stärke seiner Spieler natürlich gut einschätzen weil er sie jeden Tag sieht.
Ich glaube da hat jemand die englische Aussage nicht richtig verstanden.
Dort steht nix von einer Logik, die Serien reißen lässt, sondern etwas von falscher Kommunikation mit dem Team, was dazu führt, dass die Ausgangslage für das eigene Team miserabel ist, und daher auch "Neuladen" oft ähnliche Ergebnisse bringt, weil man das nciht so einfach reparieren kann, da das Team furchthar selbstzufrieden ist.
Das war übrigens schon in den Vorgängern so, nur weniger ausgeprägt, wenn es im 15er für manche so ein großes Problem ist.

Also verstanden hatte ich das schon, ich habe nur versucht mir vorzustellen wie das programmatisch umgesetzt wurde. Denn das passiert ja nach gewissen Gesetzmäßigkeiten bzw. Zahlenwerten. Zum Beispiel könnte jeder Sieg den Wert für Selbstzufriedenheit erhöhen. Wenn nicht irgendwie Einfluss genommen wird steigt der Wert halt nach 3-4 Siegen auf die höchste Stufe und schon hat man eine regelmäßiges Motivationsproblem - also eine Logik die eben Serien reißen lässt.
Die große Frage ist halt wie viele Faktoren dort hineinspielen und wie wir als Trainer das erkennen und verhindern können. Immer nach Schema F wäre ja auch doof.

@Svenc
Sehr guter Post, das trifft es sehr gut.
Ich fände es sollte eine Anzeige für die aktuelle mentale Einstellung eines Spielers geben, damit wir besser entscheiden können, wer vielleicht mal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss. Das habe ich auch im Steam Forum geschrieben.

Hat vielleicht jemand Tipps wie man diese Überheblichleit feststellt? Vielleicht gibt es ja einen Screen den ich seit Jahren außer Acht lasse?
Danke!
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Taktik-Fuchs

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #230 am: 31.Oktober 2014, 02:30:13 »

Ich trau der Match-Engine auch noch nicht vollends über den Weg, wenngleich ich das mit den vielen Freistoß-Toren in meinem Save mit dem FC Brügge überhaupt nicht bestätigen kann. Dafür hatte ich allerdings bereits zwei mal das Vergnügen, dass mein Torspieler beim Abschlag den eigenen Innenverteidiger angeballert hat, von da dann, wie sollte es anders sein, schön in den eigenen Kasten, das zweite Mal ausgerechnet in einem entscheidenden Europa-League-Playoff >:(...im Mittelfeld sehe ich auf beiden Seiten schöne Kombinationen und Pass-Stafetten, nur ab dem 16er wirds mitunter halt etwas 'unlogisch', aber dazu wurde hier ja schon viel gesagt. Seh ich das richtig, dass das mit dem Seitencoaching ein Novum im 15er ist? Hab das dumpfe Gefühl, dass das soviel nicht bringt, fühle mich da momentan irgendwie an den EA-Manager erinnert, wo es ja eigentlich auch ziemlich wumpe gewesen ist, was man da so das Spiel über reingebrüllt hat. Ein paar neue Textblöcke in den Interviews hätten sich die Herrschaften allerdings schon noch einfallen lassen können, Tunnel-Interviews hin oder her. Summa summarum hab ich ein gutes Gefühl, dass ich am 7. November ein erstes Langzeit-Save starten kann, nach derzeitigem Stand wird es auf West Ham United hinauslaufen.
« Letzte Änderung: 31.Oktober 2014, 02:38:38 von Taktik-Fuchs »
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Letzte Station: FM15, Atletico Madrid (2014 - 2017), Titel: Copa del Rey-Sieger 2016, Europa League-Sieger 2016, Supercopa de España-Sieger 2017, UEFA Super Cup-Sieger 2017

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #231 am: 31.Oktober 2014, 16:51:36 »

Wie sieht das bei euch mit Verletzungen aus?

Ich hab jetzt nach zwei Freundschaftsspielen 5 Verletzte. Hab nichts Besonderes gemacht, Training im normalen Vorbereitungsrahmen.
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Leland Gaunt

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #232 am: 31.Oktober 2014, 16:57:28 »

Bis auf gleichzeitig 4 verletzte IVs, alles im Rahmen.
Da kam aber alles zusammen. Eine im Spiel, 2 im Training und eine bei Länderspieleinsatz...
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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #233 am: 31.Oktober 2014, 16:57:53 »

Bin mir nicht sicher ob das nicht schon gesagt wurde, aber bei mir sind die Einwürfe ein bisschen krass... beeinträchtigt m.E. das Spiel nicht aber jeder zweite Einwurf (egal von wo) geht auch mal gerne 30-50 Meter weit...
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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #234 am: 31.Oktober 2014, 17:37:38 »

Warum wurden eigentlich die Einsatzminuten rausgenommen? (Reports -> Stats)
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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #235 am: 31.Oktober 2014, 17:47:22 »

Wie sieht das bei euch mit Verletzungen aus?

Ich hab jetzt nach zwei Freundschaftsspielen 5 Verletzte. Hab nichts Besonderes gemacht, Training im normalen Vorbereitungsrahmen.

In 3 Monaten bisher 4 Verletzungen in der ersten Mannschaft, alles super.
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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #236 am: 31.Oktober 2014, 17:52:34 »

Verletzungen scheinen mir fair zu sein. Hin und wieder ne kleiner Krise, aber das passiert irl ja auch oft.
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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #237 am: 31.Oktober 2014, 19:03:58 »

Ob das jetzt scripting ist oder allgemeine Schwächen in der ME kann ich nicht sagen. Ich weiß aber auch nicht, wieso Du anprangerst, dass Leute über ihren Tellerrand schauen sollen und dann im gleichen Post sowas wie scripting kategorisch ausschließt.

Erwarte doch nicht, dass ich deine Beiträge lese, wenn du meine nicht liest. Und jetzt hör auf mit den Verschwörungstheorien und analysiere deine Spiele auch mal vor der Szene über die du dich aufregst...
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plzma

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #238 am: 31.Oktober 2014, 19:54:06 »

Wenn Du meine Beitrage nicht liest weiß ich nicht, wieso Du darauf antwortest. Dass das Spiel situationsbedingt die Attribute verändert halte ich nicht für eine Verschwörungstheorie, das ist doch bis zu einem gewissen Grad notwendig und wurde ja auch schon mehr oder weniger eingeräumt, wenn das mit den im Siegesrausch übermütigen Mannschaften bzw Momentumeffekt stimmt.

Inwiefern soll das durch vorhergehende Aktionen bedingt sein, wenn meine Abwehrspieler zwar eigentlich akzeptabel bis richtig/gut stehen, aber dann falsch bis gar nicht reagieren?
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NurderHSV

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Re: Ersteindrücke der Beta
« Antwort #239 am: 31.Oktober 2014, 22:51:16 »

"If the same match plays over and over the same, it could have been something in the build-up which has caused a knock-on (say fundamental complacency) which can be difficult to flip around. The Inter match for example, if you've won the last 4 of 5 and in every game praised them post-match, they may be under the impression all they need to do against Sassuolo is show up. Obviously you 'replay' the match, but the players always enter the match with the same mentality. The team talk at this stage will only have a very slight effect so can't counter-balance the complacency. "

Im FM gibt es also eine für meine Begriffe recht unrealistische Logik nach der ein Team nach einer Serie von 4-5 Siegen einfach so einbricht OHNE das der Spieler großen Einfluss nehmen kann. Warum ist das so? Weil wir kein richtiges Feedback von den Spielern bekommen. Wenn dies soo entscheidend ist sollten wir eine Anzeige dafür haben. "Moral hoch = alles gut" scheint ja nicht zu stimmen.
Ein richtiger Trainer kann die mentale Stärke seiner Spieler natürlich gut einschätzen weil er sie jeden Tag sieht.
Ich glaube da hat jemand die englische Aussage nicht richtig verstanden.
Dort steht nix von einer Logik, die Serien reißen lässt, sondern etwas von falscher Kommunikation mit dem Team, was dazu führt, dass die Ausgangslage für das eigene Team miserabel ist, und daher auch "Neuladen" oft ähnliche Ergebnisse bringt, weil man das nciht so einfach reparieren kann, da das Team furchthar selbstzufrieden ist.
Das war übrigens schon in den Vorgängern so, nur weniger ausgeprägt, wenn es im 15er für manche so ein großes Problem ist.

Also verstanden hatte ich das schon, ich habe nur versucht mir vorzustellen wie das programmatisch umgesetzt wurde. Denn das passiert ja nach gewissen Gesetzmäßigkeiten bzw. Zahlenwerten. Zum Beispiel könnte jeder Sieg den Wert für Selbstzufriedenheit erhöhen. Wenn nicht irgendwie Einfluss genommen wird steigt der Wert halt nach 3-4 Siegen auf die höchste Stufe und schon hat man eine regelmäßiges Motivationsproblem - also eine Logik die eben Serien reißen lässt.
Die große Frage ist halt wie viele Faktoren dort hineinspielen und wie wir als Trainer das erkennen und verhindern können. Immer nach Schema F wäre ja auch doof.

@Svenc
Sehr guter Post, das trifft es sehr gut.
Ich fände es sollte eine Anzeige für die aktuelle mentale Einstellung eines Spielers geben, damit wir besser entscheiden können, wer vielleicht mal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss. Das habe ich auch im Steam Forum geschrieben.

Hat vielleicht jemand Tipps wie man diese Überheblichleit feststellt? Vielleicht gibt es ja einen Screen den ich seit Jahren außer Acht lasse?
Danke!


ich meine es gibt eine übersicht während des spiels... kann auf "körpersprache xyz Mannschaft" umstellen... denke dort könnte man etwas herauslesen...

dort steht dann sowas wie ist selbstgefällig , nervös etc.

gruß
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